Beethoven schrieb seine dritte Sonate für Violoncello A-Dur Op. 69 zwischen 1807 und 1808, in jener Zeit, als er an seiner fünften Sinfonie komponierte. Musikalisch steht allerdings diese Sonate der sechsten Sinfonie näher, die ebenfalls in dieser Zeit entstand. Die mittlere von Beethovens Violoncello-Sonaten ist damit ein Werk, das aus der extrem fruchtbaren und produktiven Schaffenszeit stammt. Die Sonate hatte von Beginn an einen großen Erfolg beim Publikum. Zuerst wurde sie 1812 durch Czerny und Linke durchgeführt und später wurde sie 1927 an der Pariser Oper von Alfred Cortot und Pablo Casals präsentiert.
Fast 35 Jahre später entstand die zweite Cellosonate D-Dur Op. 58 von Mendelssohn, zwischen 1841 und 1843, in der Zeit, wo er zur zentralen Figur im Leipziger Musikleben geworden war. Mendelssohn widmete die Sonate dem russischen Oberst Graf Mathieu Wielhorsky, der ein bedeutender Kunstmäzen war und bei Bernhard Romberg Cellospielen gelernt hatte. Über Romberg, den Cellisten jenes Quartetts, in dem Ludwig van Beethoven als Bratscher mitgewirkt hatte, lassen sich außer den gängigen Bezügen zu Bach auch historische Bögen zu den großen klassischen Cellosonaten Beethovens spannen, die Mendelssohn natürlich bei seinem Werk als „Erbe“ vorlagen. Denn reifer und ausgewogener als die erste Cellosonate lässt Mendelssohn in seiner D-Dur-Sonate die beiden Instrumente als gleichrangige Kammermusikpartner miteinander auftreten.
Auch Debussy gehört zu denjenigen Künstlern, die unaufhörlich nach Neuem suchten. Das gilt auch für den Bereich der kompositorischen Technik. Seine letzten Arbeiten waren bahnbrechend für eine neue Entwicklung, die im Prinzip gegen Impressionismus gerichtet wurde. Dass Debussy, der Antiakademiker, Antiformalist, der Vater des Impressionismus in der Musik nun in der Sonatenform komponierte, wurde so ausgelegt, als sei seine Muse fort gegangen.
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Ludwig van Betthoven Sonate No. 3 in A-Dur, Op. 69
1. Allegro, ma non tanto
2. Scherzo
3. Adagio cantabile – Allegro vivace
Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate No. 2 in D-Dur, Op. 58
1. Allegro assai vivace
2. Allegretto scherzando
3. Adagio
4. Molto allegro e vivace
Claude Debussy (1915)
1. Prologue: Lent, sostenuto e molto risoluto
2. Serenade: Moderement anime
3. Final: Anime, leger et nerveux
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„The Seasons“ von P. I. Tschaikowski
Ein neues Arrangement der "Jahreszeiten" von Tschaikowski, eines der berühmtesten Werke der klassisch-romantischen Musikliteratur, ist an sich ein gewagtes Unterfangen, denn es gibt bereits mehrere Bearbeitungen des Werkes und einzelner Teile von ihm: für Streichorchester, für Streichquartett und einige wenige für Violine oder Flöte mit Klavierbegleitung. Dem "Beethoven Duo" gelang hier jedoch ein Novum! In ihrem Arrangement schafften sie es nicht nur, die Cello- und Klavierpartien gleichermaßen zu positionieren, sondern auch die unterschiedlichen Klangfarben der beiden Instrumente zu einer prägnanten Vervollständigung des musikalischen Stoffes zu nutzen.
Eine Aufnahme dieses neuen Arrangements ist auf CD erhältlich. Damit auch die Inspiration Tschaikowskis angemessen zum Ausdruck kommt, hat das „Beethoven Duo“ zu jedem der zwölf vertonen Monate Bilder von der Natur Russlands ausgewählt, die der CD beigefügt sind. Die Epigrafe der namhaften russischen Dichter, die seit der ersten Ausgabe in der Zeitschrift „Nouvelliste“ den jeweiligen Notentexten vorangestellt werden, betonen die russische Prägung der Musik und ihrer Interpretation in diesem Arrangement. Sie wurden für diese CD neu ins Deutsche übersetzt.
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"The Seasons" von P.I. Tschaikowski
Januar: am Kamin
Februar: Karneval
Marz: Lied der Lerche
April: Schneeglockchen
Mai: Weisse Nachte
Juni: Barkarole
Juli: Lied der Schnitter
August: die Ernte
September: Jagdlied
Oktober: Herbstlied
November: Troika - Fahrt
Dezember: Weihnachten
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"Die Erotik der klassischen Musik"
Die Verhaltnisse zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur? was kann schon instrumentale Musik ohne Worte damit anfangen? Die Verhaltnisse sind jeweils verschieden, oft zwiespaltig. Man kann eine Wirklichkeit so hinnehmen, wie sie sich eben prasentiert, oder teilweise, oder gar nicht. Soeben auf verschiedenste Weise fasst man als Kunstler das Verhaltnis auf. Und das sowohl in der Musik, als auch in der bildenden Kunst. Bei aller Verschiedenheit der Mittel vermag eine Musik ein Bild zu evozieren und ein Bild eine Musik zu assoziieren. Beide sind fahig die seelischen Zustande wie Freude, Trauer, Leidenschaft, Liebe, Eros schlechthin, auszudrucken, ja heraufzubeschworen. Mit formalen und inhaltlichen Innovationen verfeinert, von den Besten zuwege gebracht, weist das jeweils Neuwertige immer hohere Formvollkommenheit und innere Harmonie auf und rei?t damit das Publikum hin. Im ewigen Wettlauf der ?schonen Kunste? fallt manches, obgleich schade, als obsolet empfunden ab. Das Mitempfinden des Neuen erregt die Gemuter. Die Genialitat wird bejubelt und gepriesen.
Die gegebene Auswahl, mit je gegenwartigen Malereien kooperiert und von den Interpreten "la petit mort" betitelt, thematisiert eben das Erotische aus der Vielfalt der Liebe, wo Schmerz und Wollust nicht von einander zu trennen sind.
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Ludwig van Beethoven - Sieben Variationen
uber das Thema "Bei Mannern, welche Liebe
fuhlen" aus Mozarts Oper "Die Zauberflote"
Thema und Variation 1
Variation 2
Variation 3
Variation 4
Variation 5
Variation 6
Variation 7
Claude Debussy - clair de lune
Robert Schumann - Fantasiestucke
Zart und mit Ausdruck
Lebhaft, leicht
Rasch und mit Feuer
Jules Massenet - Elegie
David Popper - Erinnerung
Claude Debussy - Cello Sonate (1915)
Prologue
Serenade
Finale
Pjotr Tschaikowski - Nocturne
Camille Saint-Saens - Schwan
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Alina Kabanova: Dumka
mit Tschaikowski, Mussorgski und Srjabin
Erscheinungsdatum: 01.10.10
Demnächst erhältlich hier
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Alina Kabanova: Piano Recital
In der Reihe OehmsClassics Debut stellen wir in diesem Monat die junge russische Pianistin Alina Kabanova vor. Nach einem Studium am Moskauer Konservatorium übersiedelte sie nach Deutschland und studierte an der Hochschule für Musik, Münster, sowie zur Zeit an der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg, bei Prof. Volker Banfield. Ihre Ausbildung im russischen und deutschen Sprachraum spiegelt sich auch im Programm der vorliegenden CD, das von Bach/Busoni über Beethoven und Schumann bis zu Anton Rubinstein und Sergej Rachmaninoff reicht.
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Chaconne from the Partita No. 2 in D minor for Solo Violin, BWV 1004, arranged for piano by Ferruccio Busoni Andante Rachmaninov (1873–1943)
from 6 Moments Musiceaux op. 16
Anton Rubinstein (1829–1894)
Etude No. 2 op. 23
Robert Schumann (1810–1856)
Symphonische Etüden op. 13
Ludwig van Beethoven (1770–1827)
Sonata in C minor op. 111
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