Seit undenklichen Zeiten lauschte Musik dem Dialog des Windes mit dem Schilf, dem Zischen der Brandung, dem Zwitschern der Vogel. Im Wiegesummen einer prähistorischen Spinnerin war schon die Attitüde des Bogenanschlags da, so dankbar im Cello gekränzt. Der Heirat des Hammers mit der Saite fruchtete in gesamten Tasteninstrumenten - zwei Jahrhunderte der Selektion brachten den Flügel. Die zwei Geschlechter verschwägerten sich im reifen Mittelalter. Darüber – riesig Notenliteratur, Worte – spärlich Litern.
Der Roman „Cello und Klavier“, der sich in der Zwischenzeit abspielte, handelt nicht nur von feinen Verhältnissen zwischen den unzähligen Interpreten und den jeweiligen Werken der klassischen Cello-Literatur, sondern wird nach und nach zu einer Love Story, die am Einspielen beginnt und mit einem dankbaren Applaus endet. Endet? Die Story endet zwar nie, die füllt Generationen und Abergenerationen mit Freude des Musizierens und der des Zuhörens. Vom beschwerlichen Alltag in die Feier der Musik hinein, die solche Wonne schenkt, – was könnte mehr Leben beinhalten, was würde den glücklicheren Anlass dazu geben, die Welt im Gleichgewicht der Harmonie zu halten.
"Cello und Klavier" Der Roman
Ludwig van Betthoven Sonate No. 3 in A-Dur, Op. 69
1. Allegro, ma non tanto
2. Scherzo
3. Adagio cantabile – Allegro vivace
Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate No. 2 in D-Dur, Op. 58
1. Allegro assai vivace
2. Allegretto scherzando
3. Adagio
4. Molto allegro e vivace
Claude Debussy (1915)
1. Prologue: Lent, sostenuto e molto risoluto
2. Serenade: Moderement anime
3. Final: Anime, leger et nerveux
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„The Seasons“ – Ein neues Arrangement der „Jahreszeiten“ von Tschaikowski, eines der berühmtesten Werken der klassisch-romantischen Musikliteratur ist an sich ein gewagtes Unterfangen, denn es gibt bereits einige Bearbeitungen des Werkes, der einzelnen Teile von ihm: für Streichorchester, für Streichquartett, einige wenigen für Violine oder Flöte mit Klavierbegleitung. – Aber es gelang den Autoren, dem „Beethoven Duo“ ein Novum, es gelang ihnen nicht nur die Cello- und Klavierpartien gleichständig zu positionieren, und das zugunsten einer vollwertigen Inhaltswiedergabe, sondern auch das Vermögen der beiden Instrumente an Vielfalt der Klangfarben zu einer prägnanten Vervollständigung des musikalischen Stoffes beitragen zu lassen. Darüber hinaus hat sich das Duo die Freiheit genommen, die dem neuen Arrangement gewidmete CD mit vertrauten russischen Bildern zu jeweiligen Monaten zu bestücken, so dass russische Natur der Inspiration des Komponisten umso mehr zum Ausdruck kommt. Die Epigraphe – Abschnitte aus namhaften russischen Dichtern, von der ersten Ausgabe an („Nouvelliste“ Sankt Petersburg 1875-1876) den jeweiligen Notentexten vorausgeschickt, hier neu ins Deutsche übersetzt, – betonen russische Prägung der Musik und der Interpretation.
"The Seasons" von P.I. Tschaikowski
Januar: am Kamin
Februar: Karneval
Marz: Lied der Lerche
April: Schneeglockchen
Mai: Weisse Nachte
Juni: Barkarole
Juli: Lied der Schnitter
August: die Ernte
September: Jagdlied
Oktober: Herbstlied
November: Troika - Fahrt
Dezember: Weihnachten
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„Die Erotik der klassischen Musik“
Die Verhältnisse zwischen Mensch und Mensch, Mensch und Natur… was kann schon instrumentale Musik ohne Worte damit anfangen? Die Verhältnisse sind jeweils verschieden, oft zwiespältig. Man kann eine Wirklichkeit so hinnehmen, wie sie sich eben präsentiert, oder teilweise, oder gar nicht. Soeben auf verschiedenste Weise fasst man als Künstler das Verhältnis auf. Und das sowohl in der Musik, als auch in der bildenden Kunst. Bei aller Verschiedenheit der Mittel vermag eine Musik ein Bild zu evozieren und ein Bild eine Musik zu assoziieren. Beide sind fähig die seelischen Zustande wie Freude, Trauer, Leidenschaft, Liebe, Eros schlechthin, auszudrucken, ja heraufzubeschwören. Mit formalen und inhaltlichen Innovationen verfeinert, von den Besten zuwege gebracht, weist das jeweils Neuwertige immer höhere Formvollkommenheit und innere Harmonie auf und reißt damit das Publikum hin. Im ewigen Wettlauf der „schonen Künste“ fallt manches, obgleich schade, als obsolet empfunden ab. Das Mitempfinden des Neuen erregt die Gemüter. Die Genialität wird bejubelt und gepriesen.
Die gegebene Auswahl, mit je gegenwärtigen Malereien kooperiert und von den Interpreten „la petite mort“ betitelt, thematisiert eben das Erotische aus der Vielfalt der Liebe, wo Schmerz und Wollust nicht von einander zu trennen sind.
Ludwig van Beethoven - Sieben Variationen
uber das Thema "Bei Mannern, welche Liebe
fuhlen" aus Mozarts Oper "Die Zauberflote"
Thema und Variation 1
Variation 2
Variation 3
Variation 4
Variation 5
Variation 6
Variation 7
Claude Debussy - clair de lune
Robert Schumann - Fantasiestucke
Zart und mit Ausdruck
Lebhaft, leicht
Rasch und mit Feuer
Jules Massenet - Elegie
David Popper - Erinnerung
Claude Debussy - Cello Sonate (1915)
Prologue
Serenade
Finale
Pjotr Tschaikowski - Nocturne
Camille Saint-Saens - Schwan